
Eine Narration über Transformation, Technologie und Identität – im Sinne eines „metamorphischen Selbstporträts“.
In Metamorphosis mache ich mein Gesicht zur Projektionsfläche für Wandel, Erinnerung und Identität. Jedes Porträt offenbart eine andere Facette des Menschlichen. Zwischen Zerfall und Erneuerung, Verletzlichkeit und Transformation.
Ich verschmelze dabei mit einer biologischen Linie, die älter ist als jede Kultur. Insekten und Spinnentiere erscheinen hier nicht als bloße Motive, sondern als Wesen von fremdartiger Schönheit und funktionaler Präzision. Eine Spezies, die nie existierte, aber existieren könnte, wenn Evolution, Imagination und Bewusstsein ineinandergreifen.
Die Serie verwebt biologische Realität mit futuristischer Mythologie und persönlicher Identität. Die Gesichtszüge bleiben erkennbar, doch aufbrechende Strukturen erweitern das Menschliche und laden es mit neuer Symbolik auf. Natürliche und spirituelle Kräfte wirken nicht nebeneinander, sondern durchdringen einander.
Für die visuelle Umsetzung nutze ich KI-Bildgeneratoren. Sie sind für mich kein Ersatz, sondern ein erweitertes Werkzeug. Ein digitales Atelier, in dem Ideen schneller Gestalt annehmen und neue Formsprachen entstehen. Die Technologie übersetzt innere Bilder in sichtbare Strukturen und eröffnet Räume, in denen organische Logik, künstlerische Intuition und algorithmische Präzision aufeinandertreffen.
